Kühlhäuser in Deutschland

Standorte der VDKL-Mitglieder

Viele Kühlhäuser in Deutschland sind inhabergeführte kleine oder mittelständische Unternehmen. Einige von ihnen schließen sich aber zusammen und bilden Netzwerke, um überregionalen Ansprüchen der Kunden gerecht werden zu können. Daneben gibt es natürlich auch sehr große Unternehmen und Gesellschafter- oder Investorenlösungen.

Aktuell hat der VDKL 342 Dienstleistungs-Kühl- und Tiefkühlhäuser erfasst, die insgesamt Kapazitäten für rund 3,9 Mio. Europaletten haben. Gelagert werden vor allem Lebensmittel. Fleisch, Fisch und Tiefkühlkost sind die wichtigsten Produktgruppen.

Kühlhäuser lagern die Waren nicht nur. Vielmehr sind sie moderne Logistikzentren, die umfangreiche kundenindividuelle Dienstleistungen anbieten. Hierzu gehören z.B. die Kommissionierung und Konfektionierung (Herstellung von Sortimentskartons) oder auch die Zollabfertigung.

Übersicht eingelagerte Produkte

Je nach Tätigkeit lassen sich verschiedene Arten von Kühlhäusern unterscheiden.

Gewerbliche Kühlhäuser sind Dienstleister für verschiedene Kunden. Sie verzahnen die Supply Chain zwischen Industrie und Handel, dienen als Bindeglied und Waren-Puffer, beispielsweise für witterungsbedingte Ernte-Ausfälle. Sie nehmen beispielsweise Produkt-Überhänge bei Überproduktion auf.

  • Lagerkühlhäuser werden genutzt, um Produkte längerfristig temperaturgeführt zu lagern
  • Speditionskühlhäuser schlagen temperaturgeführte Ware schnell und oft um
  • Betriebliche Kühlhäuser oder auch Produktionskühlhäuser sind einem Produktionsbetrieb direkt angeschlossen
  • Handelskühlhäuser bzw. Regional- oder Zentrallager des Handels werden durch den Handel selbst betrieben

Übrigens: Kleinvorratsläger und Kühlzellen von Verbrauchermärkten, Metzgereien oder der Gastronomie sind keine klassischen Kühlhäuser.