Kältemittel

Das „Herzstück“ eines jeden Kühlhauses ist die Kälteanlage. Sie arbeitet grundsätzlich mit Hilfe eines Kältemittels. Dieses Kältemittel sollte
•    energetisch effizient arbeiten
•    gute globale Umwelteigenschaften haben
•    so ungefährlich wie möglich sein
•    günstig in der Anschaffung sein
•    vorteilhafte technische Eigenschaften haben


Über 80% der deutschen Kühlhäuser setzen auf das natürliche Kältemittel Ammoniak. Ein wesentlicher Vorteil des Kältemittels Ammoniak (chem. Formel: NH3) ist die sehr gute globale Umweltverträglichkeit: Es weist weder ein Ozonabbaupotenzial, noch einen Treibhauseffekt auf.
Weil Ammoniak hervorragende thermodynamische Eigenschaften hat, können äußerst energieeffiziente Anlagen konzipiert und gebaut werden. Ammoniak ist unbegrenzt verfügbar und kostengünstig in der Beschaffung. Dem gegenüber steht, dass die Investitionen hoch sind und der Bau einer Ammoniak-Kälteanlage von verschiedenen Behörden genehmigt werden muss.

Da Ammoniak im gesetzlichen Regelwerk unter anderem als „reizend“ eingestuft ist, muss die Kälteanlage in Bezug auf die Sicherheit und die Anlagendichtheit besonders hochwertig gebaut werden. Sachverständige müssen diese Sicherheit prüfen und bestätigen.

Neben Ammoniak sind als Kältemittel in Kühlhäusern noch fluorierte Kohlenwasserstoffe und, mit steigender Tendenz, die natürlichen Kältemittel Kohlenstoffdioxid und Propan im Einsatz.