VDKL Strompool

Für den Einkauf werden die benötigten Energiemengen verschiedener VDKL-Unternehmen gebündelt. Auch mittelständische und kleine Unternehmen können teilnehmen. Die dadurch große Abnahmemenge von einer Mrd. kWh erlaubt es, die Energie über den Großhandel an der Energiebörse EEX in Leipzig und damit am Termin- und Spotmarkt zu beschaffen. 

Ein Kernelement des VDKL-Strompools ist die strukturierte Beschaffung in Teilmengen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Standardhandelsprodukte werden dabei am Terminmarkt eingekauft und der Restbedarf an den sogenannten Spotmärkten. Dies gilt für Strom und Gas gleichermaßen. Klassisch sieht der Strom-Kunde nur die Preiskurven des Terminmarktes. Tatsächlich sind die niedrigsten Preise überwiegend an den Spotmärkten zu finden.

Für jeden Strom-Abnehmer vermitteln wir eine individuelle Beschaffungs-Strategie. Diese berücksichtigt beispielsweise die jeweilige Risikoneigung und den individuellen Tätigkeitsbereich des Unternehmens.
Bei verändertem Bedarf oder Marktveränderungen kann die Strategie für noch nicht beschaffte Mengen jederzeit flexibel angepasst werden. 

Für Teilnehmer des VDKL-Strompools ändert sich im Alltag nichts, Strom wird nach Bedarf verbraucht. Über die Marktlage, den Stand der Beschaffung und die zu erwartenden Kosten werden die Teilnehmer regelmäßig umfassend informiert.

In den vergangenen Jahren konnten die Teilnehmer des VDKL-Strompools signifikante Energiekosten-Einsparungen verzeichnen. 

Anmerkung: Durch den Energieeinkauf an der Energiebörse EEX ergibt sich eine gewisse Planungsunsicherheit hinsichtlich der endgültig zu erwartenden Stromkosten. Deswegen wird die Energie-Beschaffung durch ein speziell entwickeltes Risikomanagementsystem ergänzt. 

Die organisatorische Betreuung des VDKL-Strompools und der Energieeinkauf an der Strombörse erfolgen seit 1999 über den professionellen Energieberater EnergyLink AG, München.